ANWENDUNGSBEREICHE

  • Wahrnehmung
  • Verhaltensökonomie
  • Motivation/Commitment
  • Kommunikation
  • Routinen
  • Innovation/Kreativität
  • emotionale Intelligenz
  • soziale Intelligenz
  • Selbstregulation
  • Heuristiken/Intuition
  • Risikokompetenz
  • Stress/Resilienz
  • Burnout-Prävention
  • Failure Management
  • psychologische Sicherheit
  • Unternehmenskultur

 

 

NUTZENPOTENTIAL

 

Um mit Word, Google oder Wikipedia gut umgehen zu können, muss man die Programmierung ihrer Software nicht verstehen.

Anders verhält es sich aber mit Wahrnehmen und Denken. "Die Programmierung" dahinter verstehen und beherrschen zu lernen, verändert das Verhalten, v.a. indem es dieses stärker an die Realität anpasst.

Sie erreichen durch diese funktionale Erweiterung Ihrer Kognition ein höheres Maß an Wirksamkeit und Kontrolle. Das macht sich bezahlt. Und verbesserte Realitäts- und Selbsterkenntnis sind überdies Promotoren seelischer Gesundheit.

Maßgeblich ist jederzeit anwendbares Wissen, wie die Konstruktion der subjektiven sozialen Realität zustande kommt und wie sie sich zur objektiven Realität verhält.


Die Anwendungsbereiche metakognitiver Technologie sind vielfältig, weil sie überall sinnvoll eingesetzt werden kann, wo Bewusstsein eine Rolle spielt.

Vergleichbar ist sie mit einem Software-Plug-In, also einer Software-Komponente, die das bestehende System erweitert.

Ihr fundamentaler Nutzen ist die nachhaltige kognitive und soziale Weiterentwicklung von Human-Ressourcen durch Ausbau der Erkenntnisfähigkeit.

Die drei Hauptkomponenten der Realitätskonstruktion:
Input von früherem Wissen, Intput aus der jeweiligen Situation und die kognitiven Operationen auf diesem Input.

Grafik nach Bless/Greifeneder 2018

BEISPIELE

Framing Effekt

Mehr Menschen werden eher eine Wirtschaftspolitik unterstützen, wenn die Beschäftigungsquote hervorgehoben wird, als wenn die damit verbundenen Arbeitslosenquoten dafür verwendet werden.

Stereotypen

Stereotypen können das Entscheidungsverhalten verzerren, wie in Fällen von Bewerbungsprozessen die unbewusste Benachteiligung von Kandidaten anderer Hautfarbe oder die systematische Bevorzugung von männlichen Kandidaten. Dem kann bspw. durch Wenn-Dann-Pläne entgegengewirkt werden.

  • Framing Effekt

    Mehr Menschen werden eher eine Wirtschaftspolitik unterstützen, wenn die Beschäftigungsquote hervorgehoben wird, als wenn die damit verbundenen Arbeitslosenquoten dafür verwendet werden.

  • Stereotypen

    Stereotypen können das Entscheidungsverhalten verzerren, wie in Fällen von Bewerbungsprozessen die unbewusste Benachteiligung von Kandidaten anderer Hautfarbe oder die systematische Bevorzugung von männlichen Kandidaten. Dem kann bspw. durch Wenn-Dann-Pläne entgegengewirkt werden.

Effizient adaptierende Repräsentationen

Sie erwerben das relevanteste Wissen aus der Bewusstseinsforschung, der Kognitionswissenschaft und der Verhaltensökonomie darüber, wie bspw.

  • sprachliche Bedeutungen
  • unbewusste Cognitive Biases
  • Einstellungen
  • Emotionen

in Entscheidungsprozesse eingreifen.

Sie bauen damit die Kompetenz auf, urteilsverzerrende Tendenzen zu identifizieren und zu reduzieren (Debiasing) und sich so methodisch effizient der Realität anzunähern.

Optimierte Informationsverarbeitung

Durch eine optimierte Informationsverarbeitung entstehen ein klares Faktenbewusstsein und damit klare Handlungsgrundlagen.

Eine auf zusätzliche Messgrößen zurückzugreifen erlaubende Informationsverarbeitung macht bessere Entscheidungen unter Unsicherheit wahrscheinlich. Sie kann aber auch dazu verhelfen, Routinen auf ihre Effizienz hin zu hinterfragen und ggf. zu modifizieren.

Das cognitive Rebooting-Programm von BASE REELL führt zu einer angepasst vertieften Verarbeitung von Informationen.

Strategisch wird auf das Verhältnis zwischen Sachverhaltsrepräsentation im Bewusstsein und Realität fokussiert. Der Abgleich dieses Verhältnisses reduziert Konfliktpotentiale und Fehlentscheidungen. Zugleich werden Analyse- und Innovationsfähigkeit gesteigert.

BEISPIELE

Priming

Der Einfluss früherer Informationen kann sich unbewusst auf das Urteil auswirken, wenn man sich ihren Einfluss nicht bewusst macht. So wirkt sich schon das Halten eines kalten oder heißen Kaffeebechers auf die Beurteilung einer anderen Person aus.

Too-much-invested-to-quit-Syndrom

Damit wird die Tendenz bezeichnet, sich gegenüber einer früheren Entscheidung verpflichtet zu fühlen und diese noch
durch Einsatz zusätzlicher Ressourcen zu stützen, trotzdem sich diese Entscheidung bisher als ineffektiv oder falsch erwiesen hat.

  • Priming

    Der Einfluss früherer Informationen kann sich unbewusst auf das Urteil auswirken, wenn man sich ihren Einfluss nicht bewusst macht. So wirkt sich schon das Halten eines kalten oder heißen Kaffeebechers auf die Beurteilung einer anderen Person aus.

  • Too-much-invested-to-quit-Syndrom

    Damit wird die Tendenz bezeichnet, sich gegenüber einer früheren Entscheidung verpflichtet zu fühlen und diese noch
    durch Einsatz zusätzlicher Ressourcen zu stützen, trotzdem sich diese Entscheidung bisher als ineffektiv oder falsch erwiesen hat.

BEISPIELE

Sinn

Sich dessen bewusst zu werden, welchen Sinn eine Handlung macht, fundiert sie mit einem Motiv. So: der Arbeit Sinn geben, die Arbeit darauf ausrichten, dass sie Sinn macht. Wenn man Leidenschaft für eine Tätigkeit entwickelt, hat das entscheidende Effekte. 

Fehlerkultur

Angst davor, Fehler zu machen, führt zu Verunsicherung und hemmt Kreativität. Raum dafür geben, neue Lösungen zu entwickeln und zu testen. Denn komplexe Probleme haben oft nicht die eine eindeutige Lösung. Jedes lernende System, ob es nun ein kognitives ist oder die Abteilung in einem Unternehmen benötigt mitunter Trial und Error, um Methoden zu lernen, wie man sich der optimalen Lösung annähert.

  • Sinn

    Sich dessen bewusst zu werden, welchen Sinn eine Handlung macht, fundiert sie mit einem Motiv. So: der Arbeit Sinn geben, die Arbeit darauf ausrichten, dass sie Sinn macht. Wenn man Leidenschaft für eine Tätigkeit entwickelt, hat das entscheidende Effekte. 

  • Fehlerkultur

    Angst davor, Fehler zu machen, führt zu Verunsicherung und hemmt Kreativität. Raum dafür geben, neue Lösungen zu entwickeln und zu testen. Denn komplexe Probleme haben oft nicht die eine eindeutige Lösung. Jedes lernende System, ob es nun ein kognitives ist oder die Abteilung in einem Unternehmen benötigt mitunter Trial und Error, um Methoden zu lernen, wie man sich der optimalen Lösung annähert.

Verstärkte Motivation

Akteure werden zu einem effizienten Wahrnehmen, Denken und Handeln angeregt, wofür Sie ein System von kognitiven Instrumenten bekommen. Ihnen wird ein Gestaltungsspielraum zur Umsetzung eingeräumt, der sich neben der Leistung auch positiv auf die Motivation auswirkt.

Das hat Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen, wie etwa

  • eine höhere Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz
  • eine gesteigerte Identifikation mit dem Unternehmen
  • mehr Commitment

 

Agilere und besser zusammenwirkende Teams

Der Aufbau zusätzlicher kognitiver und metakognitiver Kompetenz wirkt sich auf die geistige Beweglichkeit des einzelnen Akteurs, aber auch auf die von Teams aus:
Methodisch möglichst klare Repräsentationen des Problemraumes und gangbarer Lösungsszenarien bedeuten auch, dass ein höheres Maß an Agilität realisierbar wird.

Auch lässt sich mit dem Programm von BASE REELL gezielt psychologische Sicherheit verstärken, etwa indem Informationsverarbeitung und Zusammenarbeit stärker an Objektivität ausgerichtet werden.

Zusammenarbeit klarer gestalten.
Unbewusste Vorurteile und affektiv verzerrte Urteile minimieren.
Verbindlichkeit in Objektivität erreichen.

BEISPIELE

Routineprozesse & geteiltes Situationsbewusstsein

1999 verunglückte eine Boeing beim Start in Buenos Aires. Die Piloten hatten das Alarmsignal ignoriert, dass die Landeklappen nicht vollständig ausgefahren waren. Pilot und Kopilot wussten, dass die Alarmsignale öfters in alten Maschinen Fehlanzeigen waren. Aus Routine übergingen sie das Signal.

Gruppendenken

Gruppendenken bedeutet, dass der Konformitätsdruck in Gruppen zu Entscheidungen führt, die realitätsferner und schlechter sind, als es die verfügbare Kompetenz innerhalb der Gruppe ermöglichen würde. Es können Situationen entstehen, in denen die Gruppe Handlungen zustimmt, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter anderen Umständen ablehnen würde.

  • Routineprozesse & geteiltes Situationsbewusstsein

    1999 verunglückte eine Boeing beim Start in Buenos Aires. Die Piloten hatten das Alarmsignal ignoriert, dass die Landeklappen nicht vollständig ausgefahren waren. Pilot und Kopilot wussten, dass die Alarmsignale öfters in alten Maschinen Fehlanzeigen waren. Aus Routine übergingen sie das Signal.

  • Gruppendenken

    Gruppendenken bedeutet, dass der Konformitätsdruck in Gruppen zu Entscheidungen führt, die realitätsferner und schlechter sind, als es die verfügbare Kompetenz innerhalb der Gruppe ermöglichen würde. Es können Situationen entstehen, in denen die Gruppe Handlungen zustimmt, die jedes einzelne Gruppenmitglied unter anderen Umständen ablehnen würde.

Die Evolution des Geistes
als Erfolgsmotor

Angebote von BASE REELL

Analyse / Beratung

Eine kognitionswissenschaftlich fundierte Beratung stellt auf die systematische Analyse der geistigen Informationsverarbeitung und die Anwendung der Resultate daraus (etwa in Marketing- und Vertriebs-Aktivitäten) ab.

Seminare / Workshops / Unterricht

Die Wissensformate und ihre Vermittlung sind modular aufgebaut. Der modulare Aufbau fundiert ein effizientes Setting für die Errichtung einer metakognitiven Instanz.
Außerdem schafft die modulare Strukturierung die Möglichkeit einer punktuell genauen Passung an den reellen Bedarf Ihres Unternehmens.


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